Fotografie, Farbkomposition, HTML-Programmierung & Web-Layout: Eckart Kreitlow
Copyright © 2007 - 2011 by Eckart Kreitlow
Komposition der Hintergrundmusik "Bernsteinlegende" von Frank Buse!
Der Erwerb der Lizenz für die gemafreie Musik erfolgte am 28.07.2007!
|
Wir gedenken der Verstorbenen!
|
|
In stillem Gedenken
|
an uns lieb gewesene Verstorbene
und an jene, deren Schicksal
uns besonders berührte!
|
Diese Seite, mit deren Gestaltung wir am 1. August 2007 begannen, bauen wir in den nächsten Wochen sorgfältig auf, um uns lieb gewesener Verstorbener, die ihre letzte Ruhestätte fanden, oder Verstorbener, deren Schicksal uns besonders tief berührte, mit einigen dazu passenden Worten und - soweit vorhanden - mit Fotos zu gedenken!
Wir halten diese Gedenkseite für legitim, da auf diese Weise uns lieb gewesene Menschen oder Menschen mit sehr traurigen Schicksalen, die durch den Tod aus unserer Mitte gerissen wurden, nicht vergessen werden. Wer daran teilhaben möchte, ist dazu jederzeit herzlichst eingeladen.
|
Spontan denke ich da zum Beispiel an meine Großmutter, die ich stets sehr mochte und die sogar fast 97 Jahre alt wurde. Ich hatte den Eindruck, dass es umgekehrt auch so war.
Während meiner Kindheit hat sie sehr viel mit mir unternommen, fuhr mit mir meistens mit einem kleinen Handwagen, auf dem ich sitzen durfte, in Wald und Flur etc.. Bis zu ihrem Tode war sie außerordentlich geistig rege, immer freundlich und ausgeglichen.
Sie liebte besonders Blumen, war eine sehr bescheidene Frau und hatte die Gabe, sich auch über die kleinen Dinge des Lebens freuen zu können. Blumen waren ihr ein und alles!
Sie starb am 27.12.1987, ein Tag nach der Geburt meines Neffen Robert. Geboren wurde sie am 12. Mai 1891 in Pommern. Sie war eine geborene Rosalie Stock. Im Krieg verlor sie ihren Mann Hermann Bölck und ihren Sohn Walter Bölck.
Ihr Bruder Otto Stock war meines Wissens Gärtnermeister. Die Geschichte der Stocks soll mindestens 500 Jahre zurückreichen. Leider hat sie die Wende nicht mehr erlebt.
Sie reiste bis ins hohe Alter zu Verwandten in die alten Bundesländer, vor allem nach Braunschweig, Köln, Düsseldorf, Bergisch Gladbach und Itzehoe, aber auch nach Westberlin.
Eine besondere Freude bereitete ihr während einer ihrer Reisen eine Fahrt mit einem Ausflugsschiff gemeinsam mit ihren Verwandten auf dem Rhein, vorbei am berühmten Lorelei-Felsen. Von diesem Erlebnis erzählte sie danach noch sehr oft mit Begeisterung.
|
Ich gedenke auch der am 15.Juli 2005 in der Rostocker Heide bei Gelbensande ermordeten 16-Jährigen Schülerin Carolin aus Graal-Müritz, die ich persönlich zwar nie kennenlernte, deren Schicksal mich jedoch gleich Tausender meiner Mitbürger sehr betroffen machte.
Wir nahmen 8 Tage nach dem grausamen Geschehen am 23. Juli 2005 auf einer Lichtung inmitten des Waldes an der bewegenden Trauerfeier teil. Zu ihrem Abschied erklang Mandolinenmusik, denn Carolin war Mitglied des Graal-Müritzer Mandolinenchors.
An der Stelle des Verbrechens legten wir damals einen Strauss roter Rosen nieder.
|
Mein Vater Günter Kreitlow starb nach längerer schwerer Krankheit am 16. November 1983.
Er freute sich noch kurze Zeit sehr über seine Enkeltochter, die etwa einen Monat vor seinem Ableben geboren wurde, denn er wünschte sich ein Mädchen. Dieser Wunsch ging in Erfüllung.
Geboren wurde er am 24. Juni 1914 in Ibenhorst in Pommern. Mein Vater war fleißig, zielstrebig, sorgte sich sehr um das Wohl seiner Familie und mochte sich immer gerne unterhalten.
Zugleich war er stets sehr gastfreundlich und liebte es besonders, wenn Nachbarn, Freunde und Bekannte ihn häufig bzw. regelmäßig besuchten.
|
Im Leben eines Jeden von uns gibt es gelegentlich freudige Ereignisse wie zum Beispiel eine Hochzeit oder die Geburt eines Kindes, aber leider auch manchmal sehr traurige Ereignisse. Ein solch trauriges Geschehen erlebten wir am Montag, dem 2.Februar 2009.
Ein lieber, sehr sympathischer Mensch, der Ehemann unserer Cousine 2.Grades Helmut Mildner, er war leider nach kurzer, aber sehr schwerer Krankheit an einem Krebsleiden am 12.Januar 2009 verstorben, wurde im Anschluss an eine besonders bewegende Trauerfeier, die am Vormittag um 10:00 Uhr begann, beigesetzt. Bis wenige Tage vor seinem Ableben war er noch voller Hoffnungen und glaubte, seine Krankheit besiegen zu können.
Mit uns zusammen erwiesen ihm, dem Verstorbenen, etwa 90 bis 100 Trauergäste, darunter die nächsten Angehörigen, Verwandte, Nachbarn, Bekannte, ehemalige Arbeitskollegen, Waidgenossen und Freunde die letzte Ehre. Die große würdig geschmückte Trauerhalle auf dem Wismarer Friedhof am so genannten Wiesenweg war bis auf den letzten Platz gefüllt. In einer ausgezeichneten Trauerrede wurde noch einmal das Leben des Toten gewürdigt. Danach ertönte leise Musik von Rolf Zukowski. Am Grab spielte eine Jagdhornbläsergruppe ein Ständchen.
Der Verstorbene erwarb sich als liebevoller Ehemann, als Vater, Großvater und Urgroßvater, als Schiffbauingenieur auf der ehemaligen Mathias-Thesen-Werft in Wismar, als jahrelanges Mitglied einer Jagdgesellschaft, wobei bei ihm mehr die Wildhege und der Naturschutz als die Jagd im Vordergrund standen, und vor allem als ein sehr ruhiger, hilfsbereiter, ausgeglichener, freundlicher, bescheidener, trotz seines umfassenden und sehr fundierten Wissens und Könnens nie abgehoben wirkender Mensch, der vielen seiner Mitmenschen uneigennützig half, ein hohes Ansehen.
Statt Blumen und Kränze wurde um eine Geldspende für den Wismarer Zoo gebeten. Wie seine hinterbliebene Ehefrau Frau Dr. Ute Mildner mitteilte, sie war etwa 40 Jahre in Wismar als Fachärztin für Allgemeinmedizin tätig und bei ihren Patienten sehr beliebt, sollen per 02.02.2009 über 930 Euro an Spendengelder eingezahlt worden sein, die der Wismarer Tierparkdirektor Michael Werner für ein neues Wildkatzengehege, speziell für die seltenen Luchse, verwenden möchte.
Wenige Tage später waren für den lieben Verstorbenen Helmut Mildner von den zahlreichen Trauernden sogar bereits 2 405 Euro an Spendengeldern an Stelle der Blumen und Kränze zusammengekommen, die Frau Dr. Ute Mildner dem Tierparkdirektor Michael Werner für das geplante Luchsgehege am 11.Februar 2009 in Form eines Schecks übergab.
|
|
|